Firmenchronik der Weyland Orgelbau GmbH


Gustav Weyland (1878-1957) befaßte sich schon mit dem Instrumenten- und Orgelbau aus Liebhaberei.

Ernst Weyland (1906-1975) erlernte das Orgelbauerhandwerk bei Ernst Seifert in Köln. Nach mehrjähriger Berufspraxis eröffnete er am 1.9.1931 seinen eigenen Orgelbaubetrieb in Opladen. Im Jahr 1937 erwarb Ernst Weyland den Meistertitel.

Seit 1953 fertigt die Firma Weyland rein mechanische Schleifladen. Der Bau von Taschenladen wurde Ende der sechziger Jahre aufgegeben.

Gert Weyland (*1944 ) führt die Werkstatt seit 1971. Er begann nach dem Schulabschluß 1962 seine Lehre. Die Wanderjahre führten ihn von einer Kunstschreinerei in die Orgelbauwerkstätten Späth, Peter und Rieger. Bei Rieger war er Kollege von Winfried Albiez. Nach dem Besuch der Fachschule in Ludwigsburg legte Gert Weyland 1971 die Meisterprüfung ab. Zitat: "Damit war für mich die Zeit der Ausbildung vorbei, aber nicht die Zeit des Lernens".

Bis heute erbaute die Werkstatt etwa 150 Orgeln. Die heutigen Betriebsräume stammen aus dem Jahre 1957. 1982 wurde die Orgelbauwerkstatt Seifert, Köln übernommen. Der Betrieb umfaßt derzeit 10 Mitarbeiter.
Neben der Erstellung von Orgelneubauten werden Instrumente unterschiedlicher Systeme restauriert und betreut. Spezialisiert hat sich Weyland auf die Restaurierung von Taschen- und Hochstockladen

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit bekleidet Gert Weyland berufsständische Ehrenämter. Er gehört mehreren Prüfungsausschüssen an und ist stellvertretender Obermeister der Musikinstrumentenmacher-Innung. Als öffentlich vereidigter Sachverständiger erstellt er Gerichtsgutachten. Im Bundesinnungsverband bekleidet er das Amt des Fachgruppenleiters für den Orgelbau.

Uwe Cantzler führt die Firma seit November/2000. Seine Lehrzeit absolvierte er von 1979 bis 1982 bei der Fa. Weyland. Nachdem er durch mehrere namhafte Intonateure unterwiesen wurde, begann er ab 1990 alle Intonationsarbeiten für die Fa. Weyland durchzuführen. Nachdem er die ersten Meisterprüfungen mit Erfolg absolviert hat, stand einer Übernahme der Fa. Weyland nichts mehr im Weg. Gleichzeitig erfolgte der Betriebswechsel nach Lev.-Hitdorf., wo auch heute der Schwerpunkt der Arbeiten auf die Restaurierung von alten Windladensysteme liegt.

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